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Durch den Tod zum Leben gefunden

Durch den Tod zum Leben gefunden

Sabrina Steiner
Tod Neuanfang Leben - The Bold Woman

Meine erste wirkliche Begegnung mit dem Tod wird mir für immer in Erinnerung bleiben. Unwiderruflich hat sie mein Leben verändert, wofür ich heute dankbar bin. “Man kriegt im Leben nur auf den Rücken geladen, was man tragen kann” – diese Phrase hört man in vielen Kreisen immer wieder. Ja, lange Jahre habe ich getragen und getragen. Scheinbar nichts konnte mich unterkriegen, denn ich war ja stark. Tränen, Jammern oder gar Versteinerung waren mir fremd. Denn ich war es gewöhnt, mit einem Lachen auf den Lippen zu funktionieren. Ganz ohne Geduld, offenem Ohr oder Herzen für mich selbst. Für andere war ich immer da und half, wo ich konnte. Mit der Gefahr, dies irgendwann vielleicht einmal vorgehalten zu bekommen und mich dadurch verletzt zu fühlen. Was für ein fataler Denkfehler! Aus falsch verstandener Fürsorge dachte ich, meine nahestehenden Menschen beschützen zu müssen.

Nachdem in meinem 29. Lebensjahr meine damals 53-jährige Mutter unerwartet starb, zog es mir 2015 ziemlich den Boden unter den Füßen weg. Zum Verlust kam für mich erschwerend dazu, dass mir gnadenlos das allgemein vorherrschende Tabu, welches bei uns den Tod umgibt, um die Ohren flog. Jeder Verlust steht für sich alleine da. Jeder Verlust konfrontiert uns mit den Strickmaschen einer Gesellschaft, welche sich vor dem Tod zu verstecken versucht. (Und dadurch vergisst zu leben, doch das ist bereits ein anderes Thema.)

Als kleines Mädchen wollte ich immer Kriminalkommissarin werden. Kein Fall ist mir in meinem Leben zu knifflig, um keine Lösung dafür zu finden und die nötigen Schritte dafür einzuleiten. Genau so begegnete ich auch dem plötzlichen Tod meiner Mutter. Sie lebte zum Zeitpunkt ihres Todes alleine, was so einige Herausforderungen mit sich brachte. Ihr Tod wurde nämlich dadurch als “unnatürlich” eingestuft, was Polizei wie Gerichtsmedizin auf den Plan rief und so einiges unklar verzögerte. Von der Identifikation der Leiche, der Obduktion und der abgesperrten Wohnung hin zu polizeilichen Ermittlungen: Wir wurden als Familie vor viele Fragezeichen gestellt, hatten keine Ahnung was unsere nächsten Schritte sein sollten oder konnten. Auf uns alleine gestellt, unternahmen wir, was in unseren Augen richtig erschien. So informierten wir beispielsweise als Erstes am nächsten Tag unsere Großeltern über den Tod ihrer Tochter. Ganz ehrlich: Relativ jung zuhause sterben empfiehlt sich für Angehörige nie als optimale Todesart. Aber auch sonst wissen bestimmt viele Menschen nicht, welche Schritte nach einem Todesfall zu unternehmen sind. Leider und wie eigentlich zu erwarten, hatte  in unserer Familie auf jeden Fall niemand eine Checkliste für richtiges Vorgehen bereit, sodass ein erzürnter Anruf der Wohngemeinde wegen fehlender Meldung des Todes nicht lange auf sich warten ließ. Ironischerweise möchte ich an dieser Stelle nur kurz darauf hinweisen, dass der Obduktionsbericht erst nach mehrmaligem Druck seitens meines Vaters nach sieben Monaten von uns eingesehen werden durfte. Damals stand ich kurz vor meiner Abreise nach Mittelamerika und hätte fast nicht dabei sein können. Die Todesursache ist wie kaum anders zu erwarten der plötzliche Herzstillstand gewesen. Vermutlich besteht ein Zusammenhang mit einem von Frauen oft verwendeten Hormonpräparat, aber die Mühlen mahlen da nun mal anders und so ganz genau kann, wird und muss man das auch nicht wissen, denn tot ist nunmal tot. Schlimm war für mich nur die Zeit, in der aktiv ein Mord im Raum stand. Als dieser dann vom Tisch war, lernte ich wieder mit meiner Mutter in Verbindung zu treten und mit ihr viele offene Aspekte zu klären.

“Woher soll ich das alles wissen? Wer informiert mich? Wie geht es weiter? Welche Möglichkeiten und Entscheidungen gibt es überhaupt? Was ist richtig – was falsch? Und überhaupt, wann und wie soll ich denn überhaupt verstehen, was hier passiert ist? Was, wenn ich die Leiche falsch identifiziert habe oder sie gar nicht tot ist?” Diese und noch viele weitere Fragen, welche sich erst viel später und intensiver ihren Raum suchen sollten, geisterten in den Stunden, Tagen und Wochen nach dem Tod in meinem Kopf herum. Trotz Hilflosigkeit und Überforderung erledigte ich so souverän wie nur möglich, was erledigt werden musste. Mit dem bekannten Lachen auf meinen Lippen und dem Herzen hinter einem Vorhängeschloss verwahrt.

Nur einige Wochen, eine Unterleibsoperation und den nächsten familiären Todesfall später, verbuchte ich einen weiteren Dämpfer: Ich verlor meinen Job. Den Sinn meiner Arbeit habe ich schon länger vermisst. Auch wie mein Arbeitgeber auf den Tod meiner Mutter und meine kurzfristige Abwesenheit reagierte, verleitete mich nicht zu Jubelrufen. Der erste Schritt nach knapp zwei Wochen Abwesenheit führte mich direkten Ganges zum Chef, denn “so etwas ist einfach nicht normal”, sodass ich unterschreiben musste, dass mein Fehlen in keinem Zusammenhang mit der Firma steht. Dies obwohl ich positiver Stimmung und motiviert an den Arbeitsplatz zurückkehrte und hauptsächlich aus dem Grund fehlte, weil mein Pensum durch den hohen administrativen Aufwand (wir denken hier nochmals an die Polizeiarbeit) im Büro gar nicht zu stemmen gewesen wäre, sowie alle anderen zusätzlich abgelenkt hätte. Wichtig ist mir klarzustellen,dass ich meinem Arbeitgeber keinen Vorwurf mache und heute sogar dankbar über diese Erfahrungen bin. Jedoch ist es leider oft so, dass quasi “Unnormales” gerne ignoriert oder bekämpft wird und das finde ich durchaus bedenklich. Zuvor habe ich mich immer wie eine Wilde und oft über das Tagespensum hinaus mit meinem Job identifiziert. Mein Job als Personalberaterin machte mich weder glücklich noch sah ich darin einen tieferen Sinn. Aber wie so oft in meinem Leben überließ ich anderen Menschen die Entscheidung, was für mich das Beste ist. Mir ging Menschlichkeit seit jeher vor Leistung. So habe ich mich damals in meiner Jugendzeit für ein niedrigeres Schulniveau entschieden. Nachdem ich ein Jahr intensiv damit beschäftigt war, mit dem Schulstoff nachzukommen, ließ ich mich einigermassen freiwillig (dank der notwendigen dritten ungenügenden Note im Sport) quasi downgraden, denn es machte mir keinen Spass, so schnell mitschreiben zu müssen, dass ich zuhause meine eigenen Lernnotizen nicht mehr lesen konnte und so einige Streitereien mit meiner Mutter durchlebte, da sie sich für mich natürlich die beste und chancenreichste Bildung wünschte. Mir bedeutete es tatsächlich damals schon mehr, mit dem Unterricht mitzukommen und gleichzeitig dennoch Zeit zu finden für das, was mir wirklich wichtig ist: Zeit für meine Gedanken und Kreativität, für Menschen und Tiere, welche mir Energie geben und Muße zum Lesen. Doch ich hatte “Glück” und bekam trotzdem einen Ausbildungsplatz als Pharmaassistentin, eine Stelle, welche ansonsten ein höheres Schulniveau erfordert. Für mein Selbstbewusstsein war diese Entscheidung allerdings kein Glücksfall, denn ich musste mich und meinen Wert fortan ständig beweisen. Denn ob unterschwellig oder offensichtlich: Es stand stets im Raum, dass ich nicht gut genug bin, sowie ungerechtfertigt jemandem einen Platz wegnehme, falls ich mich nicht ordentlich in den Po kneife und gute Leistungen erbringe.

So arbeitete ich all die Jahre hart, übernahm Verantwortung, wo ich nur konnte und halste mir fröhlich zusätzliche Aufgaben auf. Durch meinen unermüdlichen Einsatz war ich mit 23 Jahren die Geschäftsführerin eines Zusammenschlusses von Offizinapotheken. Weiterhin litt ich unter dem Imposter-Syndrom und anderen lustigen Begebenheiten, welche einem als junge Frau in der Geschäftswelt mit älteren und sehr branchenerfahrenen Verhandlungspartnern entgegenstehen. Doch ich “blieb dran” oder besser beschrieben, stolperte ich von Anstellung zu Anstellung weiter in die Richtung, welche man wohl klassisch als nach oben beschreibt. Das entsprach mir zwar nie oder fühlte sich je wirklich nach Fortschritt an und in mir sträubte sich alles gegen eine klassische Karriere. Immer wenn ich wieder an den Punkt gelangte, mir selbst im Spiegel nicht mehr in die Augen sehen zu können, wechselte ich den Arbeitgeber. So entstand ein vielfältiger Lebenslauf. Da ich trotzdem immer gerne arbeitete, verbrachte ich den Großteil meiner Zeit im Job und sogar in meinem privaten Umfeld tummelten sich ebenfalls meist meine Arbeitskollegen.

Nein zu anderen gibt Raum für ein Ja zu mir

Hier festzuhalten, dass ich mich über meinen Job definierte, ist wohl die passende Aussage. Nach meiner Zeit voller Verluste liegen die darauffolgenden Wochen und Monate etwas im Nebel, aber ich weiss noch, dass es mir echt mies ging. In meiner verschwommenen Erinnerung sehe ich mich tagelang auf dem Sofa liegen, ungeduscht und ohne Elan oder Hoffnung. Das entspricht so gar nicht der Sabrina, welche ich und mein Umfeld in den vorherigen 29 Jahren kannten. Was die Situation nicht wirklich vereinfachte, denn so gab es wieder etwas zum reagieren und lösen. Es hatte etwas zu passieren, doch was, wenn sogar die Kraft zu einem Spaziergang fehlt? Der einzige Termin, welchen ich in dieser Zeit wahrnehmen konnte, war der Besuch bei meinem TCM-Therapeuten. Er wusste immer, was ich benötige und behandelte mich weiterhin genau so unverkrampft wie zuvor. Etwas was ich so von meinem Umfeld nicht mehr kannte und mir zu einem Hauch Normalität verhalf. Die Stunden bei ihm gaben mir Halt und waren für Körper sowie Geist überaus wohltuend.

So fand ich die Kraft, eines Tages nach der Behandlung die Straße entlangzuschlendern. Plötzlich stach mir ein unbekanntes Reisebüro ins Auge. Seit Jahren ging ich an dieser Stelle in der Basler Innenstadt vorbei. Damals, als ich von Termin zu Termin rannte, gefühlt immer der Zeit hinterher. Doch dieses Schild fiel mir nie zuvor auf. So war dann auch meine erste Frage nach dem Betreten, ob diese Filiale neu ist. Der angesprochene Mann fiel vor Lachen fast vom Stuhl …

To make a long story short: Die längste Reise, welche im Angebot war, führte mich fünf Wochen durch Mittelamerika. Von Mexiko über Belize nach Honduras und Nicaragua mit Endziel Costa Rica. Heute würde ich auf diese Art und Weise nicht mehr reisen. Dennoch war es eine großartige Erfahrung für mich, so ins Blaue zu springen. Meine Reisegruppe sprach Englisch. Etwas, was ich nie wirklich gelernt habe. Der Umstand, mit niemandem tiefsinnige Gespräche führen zu können, verhalf mir zu wertvoller Zeit für notwendige Innenschau. Auf langen Busfahrten oder auch abends kam ich weniger mit anderen Menschen in Kontakt und konnte mich schlechter von meinen Gedanken und Gefühlen ablenken. Dieser Umstand gab mir die Möglichkeit, meiner Trauer ins Gesicht zu blicken und ganz viel zu verarbeiten. Meine unterdrückten Gefühle endlich zuzulassen, sei dies mit Tränen oder Lachen, Wut oder Verzweiflung, Frust, Freude oder Hoffnung. So konnte ich Neues entdecken, wie beispielsweise den Glauben an mich selbst.

Ein Leben auf Standby: Ist das wirklich so gedacht?

Verstanden fühlte ich mich früher nirgendwo so richtig. Ehrlich gesagt war ich immer anders, dabei aber unfähig, mich anzupassen. Als 2016 mein damaliger Schwiegervater an Krebs verstarb, war dies ein Jahr nach dem Tod meiner Mutter das fehlende Zahnrad zu einem neuen Leben. Drei Wochen von Diagnose bis Tod und immer die Frage im Raum: Was ist ein Menschenleben wert? Mein Schwiegervater starb, anders als meine Mutter, in einem Krankenhausbett. Was jedoch gleich blieb: Ich fühlte mich vom System im Stich gelassen. Hilflos, überfordert, ohne Halt und fern ab von Sicherheit schien ich in meine alten Bewältigungsmechanismen für Probleme zurück zu fallen. So kämpfte ich am Ende gefühlt pausenlos für seine letzten Tage in Würde, möglichst schmerzfrei. Wir konnten bis zu seinem Lebensende anwesend sein und ihn begleiten. Die Unwissenheit und die Angst davor, etwas falsch zu machen, bestimmte jedoch unsere  Gedanken und Handlungen. Wir waren durch unsere unbeantworteten Fragen und Unsicherheiten blockiert, versuchten nach Gefühl zu handeln und als Angehörige zusammenzustehen, verspürten jedoch stets den Wunsch, mehr tun zu können.

Ebenfalls fehlte es an der nötigen Intuition, denn der Verstand regierte. Uns richtig zu verhalten, um das Maximum aus der letzten kurzen Zeit herauszuholen. Offene Fragen zu klären, Beziehungen aufzubauen oder zu versöhnen. Wir fühlten uns fast dazu verpflichtet, alles nachzuholen, was vorher zu kurz gekommen schien.

Wir waren einfach auf so vielen Ebenen unaufgeklärt. Und ahnungslose Unwissenheit schützt, nein hindert uns, vor Selbstverantwortung!

In mir wuchs die Wut über diese Zustände! Betroffene werden oft zu wenig über ihre Möglichkeiten aufgeklärt. Die Menschen scheinen zu verstummen oder verschwinden, wenn der Tod aufs Parkett kommt. In diesem Moment fasste ich den Entschluss: Hier muss sich einiges ändern und so begann ich zu recherchieren. Schnell stieß ich auf viele spannende Artikel und Menschen, welche durch ihre eigene Geschichte eine wichtige Veränderung bewirken. Besonders im Gedächtnis blieb mir ein Blog, auf welchem beschrieben wird, wie in Nepal mit dem Tod und den Toten umgegangen wird. Es faszinierte mich, die verschiedenen Kulturen, Rituale und Glaubensrichtungen zu entdecken und so einen neuen Zugang zum Tod zu erfahren. Auf dem Blog wird beschrieben, wie sich die Menschen ganz normal vom leiblichen Körper eines Toten verabschieden und sogar bei der Verbrennung dabei sind. Möglichkeiten, welche es hier auch gibt – ich jedoch so gar nicht kannte.

Mögen wir Menschen noch so verschieden sein, eint uns doch die Tatsache, dass wir alle irgendwann sterben. Hoffentlich nicht bereits heute oder morgen, dennoch ist es unausweichlich. Deshalb ist es mir umso wichtiger, bewusst im Hier und Jetzt das eigene Leben zu leben, bis es soweit ist. Lieber berichte ich darüber, welche vermeintlichen Fehler ich gemacht habe und was ich daraus lernte, anstatt am Ende meines Lebens verpassten Gelegenheiten nachzutrauern.

In die Planung von Freizeit, Sommerurlauben, freien Weihnachtstagen oder unseren Geburtstagsparties investieren wir oft reichlich Zeit. Es steht außer Frage, dass diese Aspekte des Lebens wichtig und wertvoll sind. Doch ich versuche, mir mein Leben als großes Ganzes anzusehen, denn diese Aktivitäten sind einzelne Puzzlestücke. In der Regel machen Puzzles doch erst Sinn, wenn sie fertig zusammengesetzt ein ganzes Bild ergeben.

Bei mir im Innen sein statt im Außen

Früher habe ich mich stark daran orientiert, was andere Menschen über meine Entscheidungen denken oder sagen. Plötzlich erhielt diese Tatsache einen neuen Stellenwert. Sollen sie doch reden, “die anderen” – darüber, was “man macht oder zu tun hat”. Es war mir gleichgültig, denn ich hatte genug. So startete ich im Fernstudium den Lehrgang zur Trauerbegleiterin, begann darüber zu sprechen, was wir mit dem Tod anstellen. Lernte viele Menschen kennen, welche wertvolle Arbeit leisten, die noch viel zu wenige bekannt ist. Seither stelle ich mein Tun in den Auftrag der Öffentlichkeitsarbeit für den Tod, die Endlichkeit und das bewusste Leben. Damit immer mehr Menschen ermächtigt werden, sich der Ohnmacht zu stellen, welche die Konfrontation mit dem Tod mit sich bringen kann. Um Menschen dabei zu unterstützen, den eigen Weg zu finden und mutig gehen zu können. Aber nicht mit Kampf, Widerstand, Hilflosigkeit oder Schmerz. Es soll Schluss mit dem Mangel an offenen, klaren und transparenten Worten sein. Mit falscher Scham, welche verhindert, das eigene Leben zu leben oder angebotene Hilfe anzunehmen. Es soll ein Ende haben, dass durch fehlendes Wissen oder mangelndes Vertrauen in die eigene Intuition wichtige Momente und kostbare Erlebnisse verpasst werden. Besonders möchte ich Menschen dabei unterstützen, die eigene Wahrheit zu leben. Mir ist es ein Anliegen, dass wir unsere Wahrnehmungen, so wie die Trauer, ernst nehmen und ihr den Raum geben, welchen sie verdient. Denn jedes unserer Gefühle will uns etwas mitteilen.

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Zeit für Veränderung – Zeit für Liebe

Die ganze Zeit sprach ich von der Endlichkeit, obwohl ich wusste, dass es etwas gibt, was unendlich ist. So ging ich während des gesamten Jahres 2020, welches in unser aller Zeitrechnung ein sehr spezielles Jahr ist, durch eine spannende Lebensschule. Bereits zu Beginn des Jahres war mein Jahresmotto rasch ersichtlich: Es geht um Liebe. Um Bedingungslosigkeit. Und mal wieder um annehmen und loslassen. Ganz ehrlich: Die Sache mit der Liebe war für mich harter Tobak. Doch was für ein Leben führe ich, wenn ich meine Zeit dazu nutze, gegen die Liebe zu kämpfen? Schon wieder in Kampf und Widerstand zu leben? Kräftezehrend meine Energien verschwende? Meine Entscheidung fiel also zugunsten einer neuen Zeitrechnung aus, wozu ich mir vor allem ganz besonders viel Zeit und Selbstfürsorge schenke. Um zu lernen, wie sich Liebe anfühlt, wenn ich sie zulasse. Einfach zu erleben und zu geniessen, damit nicht mehr aufzuhören. Spüren, wie sie mich wärmt, nährt und erfüllt. Reflektieren und wachsen lässt. Niemals endend.

Es ist an der Zeit, dass ich es mir wert bin, ihr den Raum zu schenken, welchen sie verdient hat. Denn die Liebe ist das Einzige, was für immer ist und bleibt.

Hast du auch eine Story, die es wert ist erzählt zu werden? 

Hast du etwas richtig tolles erlebt, etwas was außerhalb deiner Komfortzone lag und das nicht 0815 Status Quo war? Willst du damit mal so richtig auf den Tisch hauen und allen Menschen zeigen, was eine Powerfrau in dir steckt?

Und vor allem andere Frauen damit inspirieren?

Oder aber du hast eine schwere Zeit durchlebt, hast alles überstanden und stehst jetzt mit erhobenem Kopf da. Willst du anderen Frauen zeigen, dass alles möglich ist, egal wie ausweglos eine Situation erscheinen mag?

Wir glauben: 

Every Woman has a Story. 

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