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Vom Callcenter zur Kryptomillion in nur 3 Jahren

Vom Callcenter zur Kryptomillion in nur 3 Jahren

Vom Callcenter zur Kryptomillionärin

Von der Callcenter Agentin zur Kryptomillionärin in nur 3 Jahren

Obwohl ich von Kryptowährung, Internet und Online Business bis vor wenigen Jahren nichts am Hut hatte, hab ich es geschafft zur Kryptomillionärin zu werden. Das ist meine bold Story.

Wie lange willst Du das noch machen?“ fragte er mich freundlich bei einem spontanen, nötigen Mitternachtsspaziergang. Er – mein damaliger Freund und jetziger Mann. Wir schrieben Juni 2014 und waren im nordrheinwestfälischen Moers dabei, über unsere – eigentlich eher meine – Zukunft zu besprechen.

Ich arbeitete seit knapp vier Jahren für meinen langjährigen Mentor im Bereich Akquise von Management- und Verkaufstrainings. Das „Zuckerstück“ dabei: Ich wurde ausgebildet als Trainerin. Da mich Tiefenpsychologie und Sprache faszinierten, war ich gern dabei. – Und wäre ich gern weiter dabei. – Wäre da nicht dieses „zu Fuß durchs Internet gehen“!

 

Die ersten Schritte zur Kryptomillion starteten mit der Liebe zum Internet

Wie kann man im Jahr 2014 noch eine Website haben mit Frame und ohne jegliche Möglichkeit der Interaktion!

Stattdessen Akquise mit dem guten alten Telefon und Telefonleitfaden… (Okay, die harte Schule hat mich viel gelehrt.)

Die Zukunft sah für mich irgendwie anders aus, zumal mein Mentor als Professor der Psychologie über 70, wählerisch und somit seine Nachfolge nicht geregelt war. Ich war mittlerweile kurz vor meinem 44. Geburtstag und wusste, dass es Zeit wurde, Nägel mit Köpfen zu machen, wenn ich noch etwas „Richtiges“ erreichen wollte in meinem Leben. Erfahrene Hotelmeisterin mit recht ordentlichem Lebenslauf und einer top Ausbildung: Das war´s noch nicht.

Ich fühlte, meine Zukunft lag im Internet. Aber das war nur so ein vages Gefühl. Nichts, womit ich argumentieren oder mich ernsthaft beschäftigen konnte.

Allerdings hatte ich vor ein paar Monaten – „zufällig“ – mit Binären Optionen und Trading angefangen. Ein erster Schritt ins Online-Business und zur späteren Kryptomillionärin war also bereits getan. Ich hatte zwar innerhalb von zwei Wochen aus 100 € Einsatz 1.600 € gemacht, war aber noch weit entfernt, um davon leben zu können. Beim Trading machte ich außerdem den Kardinalsfehler, mein gesamtes Kapital zu investieren, anstatt nur mit 10% zu traden! Ein folgenschwerer Fehler, wie sich später herausstellte aber ein wichtiges Learning zur Kryptomillion.

 

Mein Umweg zur Kryptomillionärin über Callcenter und Bäckerei

In dieser Juninacht 2014 entschied ich also, meinem Mentor Lebewohl zu sagen, die Zusammenarbeit zu beenden und noch einmal de facto von vorne anzufangen. Ich bewarb mich als Callcenter Agent und wurde für 8,50 € die Stunde sofort mit Kusshand genommen. Jetzt hieß es, für einen großen Telekommunikationskonzern Verträge verkaufen.

Ein Jahr und viele Erfahrungen später kam wieder eine richtungsweisende Frage von meinem Freund: „Was sagst Du, wenn wir zurück nach Regensburg gehen? Mein Chef will mich wieder vor Ort haben.“ Als wir 2013 kurz vor der holländischen Grenze endlich zusammenfanden, zog mein „bayerisches Mannsbild“ direkt zu mir. Ohne zu zögern platze es aus mir heraus: „Klar. Ich kann überall arbeiten.“ Als was genau war mir ziemlich egal. Da ich eh noch nicht „angekommen“ war, mich noch nicht gefunden hatte, war das Wo erst mal egal. Und Bayern liebte ich sowieso. Und sorry, vieles ist schöner als Duisburg und Moers.

Gesagt, getan. Wir zogen innerhalb weniger Wochen in eine Kleinstadt etwas nördlich von Regensburg. Beim ersten Einkauf stellte ich fest, dass die Bäckerei im größten Markt der Stadt offensichtlich Personalprobleme hatte. Kurzerhand bewarb ich mich und wurde sofort eingestellt. Von nun an schob ich für 16 Stunden die Woche und für knapp 500 € netto Brötchen über den Ladentisch.

Ich war selten weiter entfernt von meinem nicht definierten Traum als zu dieser Zeit! Und hätte mir damals nie vorstellen können, einmal Kryptomillionärin zu sein.

Nachdem mir bereits in Moers alle meine Trades beim schwarzen Freitag mit lautem Knall um die Ohren geflogen waren (besagter folgenschwerer Fehler), hatte ich mich alternativ mit den damals beliebten Ref-share-Programmen beschäftigt. Angeblich kaufte man Werbepakete, schaute sich sekundenweise Werbung an, konnte selbst welche schalten und bekam dafür Geld. Wie ich heute weiß, ein Ponzi-System, also ein System, welches nur solange funktioniert, wie neue Leute mehr Geld hineinbringen als auszuzahlen ist. Aber es war mein erster richtiger Start ins Network-Marketing. Denn mir wurde recht schnell klar, dass man mit Empfehlungsmarketing weitaus mehr und schneller Geld verdiente, als durch bloßes Klicken und Schauen.

 

Ein Network Marketing Programm kam und ging, das nächste kam und ging und so fort. Ich denke, die meisten kennen das Procedere. Ich lernte durch den gemeinsamen Interessensaustausch andere Menschen kennen, die genau wie ich versuchten, Geld zu verdienen. Irgendwie musste das doch funktionieren! Dann eines Tages, wir hatten mittlerweile Ende 2015, sprach mich jemand an, um mir ein neues Geschäftsmodel vorzustellen: Crowdfunding auf Matrix-Basis. Weder wusste ich bis dato was Crowdfunding ist, noch was eine Matrix ist, geschweige denn, wie sowas funktioniert. Aber faszinierend fand ich die Idee, dass viele geben, was Einer braucht. Und das immer wieder.

Nach dem Gespräch mit dem Gründer zog ich mich mit meinem Handy zurück. Mir war klar: Das wollte ich nicht alleine machen. Ich schaute, wen mein Handy und ich so kannten und notierte mir vier oder fünf Namen von Kontakten, die mich nah genug aber nicht zu nah kannten, und mit denen ich mir vorstellen konnte, professionell zu arbeiten. Das erste Gespräch wird mir immer in Erinnerung bleiben, weil es das wohl wichtigste Geheimnis birgt, wie man startet:

Ich: „Hallo X. Du, ich habe hier grade was vorgestellt bekommen, was mich total begeistert. Ich kann Dir das nicht erklären. Aber ich brauche mit Dir eine Stunde, damit der Gründer uns beiden das nochmal erklärt. Wann können wir die Stunde haben?“

X: „Nee, meine Liebe. Ich fange nichts mehr Neues an.“

Ich: „Ja, ist klar. Du sollst ja auch nur mal hinhören. Entscheiden kannst Du danach immer noch. Also, wann passt es Dir? Wir brauchen ca. eine Stunde.“

X: *lacht* „Okay. Weil Du´s bist.“

Der Rest ist Geschichte. „X“ war mein erster Geschäftspartner und bis heute tauschen wir uns regelmäßig aus.

Gemäß meiner wissenschaftlich basierten Ausbildung begann ich nun, mich in die Materie des Crowdfunding einzuarbeiten. Das war auch insofern nötig, als dass derjenige, der die Webinare sprach, zum Gruseln war. Ich hätte keinen einzigen meiner Geschäftskontakte in dieses typisch marktschreierische Webinar MLM-(Multi-Level-Marketing)-Sprech einladen können! Und so tat ich das, was logisch war: Ich erstellte mir mein eigenes Webinar und lud mein altes Geschäftsnetzwerk von Xing ein, sich meinen Vortrag und die Idee des Matrix-Crowdfunding anzuhören. Mit Erfolg. Dass ich gut war, wusste ich. Aber ich hätte nie gedacht, dass ich so gut war: Innerhalb von fünf Monaten hatte ich mehr als 500 Partner und beim nächsten bereits über 1.000 Partner. Es war ein gutes Geschäft.
Über die nächsten Wochen und Monate war ich also zwischen meinen „Backstuben“-Stunden damit beschäftigt, Webinare zu geben und zu verbessern, zu lernen, Menschen einzuladen und zu kommunizieren. Wie nebenbei entwickelte ich mich zu einem recht erfolgreichen Internet-Marketer. Mit noch nicht so viel gleichmäßig finanziellem Erfolg, dass man dauerhaft davon leben konnte, aber die Richtung stimmte.

Dennoch ging das mit dem „Kommen und Gehen“ weiter. Ich lernte also auf die harte Tour, dass es im Internet neben Chancen auch Risiken gab. Und auch, dass das hart erarbeitete Geld sehr rasch weg sein kann, wenn man alles glaubt. Heute weiß ich, dass ich z.B. nachschauen kann, ob eine Seite auf Betrug aus ist, oder nicht.

 

Dann eines Tages kam das Zauberwort ins Spiel: BITCOIN!

Ich hatte 2010 in einer Radio-Info von dieser neuen digitalen Währung gehört und wusste noch, dass ich damals gedacht hatte: „So ein Schmarrn. Wer braucht denn so was?“

Wir waren mittlerweile im Frühling 2016. Jetzt sah ich mich mit Bitcoin konfrontiert und musste mich erneut mit Lernen rumschlagen. Ein neues Multi-Level-Marketing-Geschäft lief ausschließlich über die Kryptowährung Bitcoin ab. Wollte ich dabei sein, MUSSTE ich mich damit beschäftigen. Und so tauchte ich in eine mir bis dahin völlig fremde Welt ein: Digitalität und Kryptografie. Heute, als Die Kryptopreneurin, weiß ich, wie wertvoll es ist, wenn man besonders für die ersten Schritte einen direkten Mentor an der Seite hat. Mit Thomas hatte ich einen solchen. Er war schon länger mit Mining beschäftigt, also dem Erzeugen von Bitcoins und wusste sehr viel. Er zeigte mir, wo ich nachschlagen konnte und erklärte mir geduldig immer und immer wieder, was die Blockchain ist, was eine Hash-ID, was Mining ist, wie eine Transaktion funktioniert und, und, und.

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Auch hier kam mir meine Lust am Lernen wieder zugute. Ich begann, mich tief in die Materie einzuarbeiten. Ich las viel und erklärte viel. Hauptsache war es, fünf Minuten schlauer zu sein als diejenigen, die mich fragten. Und wenn ich etwas noch nicht wusste, dieses auch zuzugeben und die Infos zu besorgen und nachzureichen.

Wer lehrt, lernt. Das ist wohl die wichtigste Lektion dieser Zeit. Und nebenbei schob ich weiterhin die Brötchen über den Ladentisch.

Im Frühjahr 2016 stand der Bitcoin bei irgendwas um die 550 €. Wir tätigten unsere ersten Käufe und schufen damit unbewusst und ungeplant die Grundlage unseres Vermögens. Ja, manchmal kommt zum Fleiß der richtige Zeitpunkt hinzu. Das nennt man dann landläufig Glück.

Innerhalb der nächsten Monate baute ich mein Netzwerk weiter auf, verfeinerte meine Webinare und startete – notgedrungen – meinen YouTube-Kanal. Notgedrungen deshalb, weil ich nicht mehr alle, immer gleich lautenden Anfragen persönlich beantworten konnte. Ohne wirklich zu wissen, was ich tat, schuf ich meine ersten Video-Tutorials.

Was passiert, wenn man sich heraus traut und in die Öffentlichkeit geht? Richtig: Es kommen sowohl die Gratulanten als auch die Hater. Letztere in lautstarker Überzahl!
Sei Dir dessen bewusst und bereite Dich darauf vor: Die Menschen sind in aller Regel nicht Deine Freunde. Neid, Missgunst und Angst vor der eigenen Unzulänglichkeit lassen das Bösartige im Menschen hervorkommen. Dazu gesellt sich die Anonymität des Internets und die gute Kinderstube ist völlig vergessen!

Mich schockte der raue und teils vulgäre Umgangston, und tut es teilweise heute noch. Ich war das aus meiner gesitteten Anzug-und-Kostüm-Welt überhaupt nicht gewohnt. Aber mittlerweile kann ich sagen, dass es besser geworden ist. Jeder muss da durch. Ansonsten bleibt er auf der Strecke. Zieh Dich also bitte warm an und wisse: Erst wenn Du mindestens drei Hater hast, weißt Du, dass Du auf dem Weg zum Erfolg bist. Geh dann weiter! Jetzt erst beginnt Dein Erfolg!

Mit der Zeit baute ich mir also ein Netzwerk auf, wusste, wie ich Webinare halte, wie ich Videos schneide, wie Bitcoin funktioniert, wo die Fallstricke liegen, durch die man sehr schnell, sehr viel Geld verliert, aber auch, wo und wie man ein Vermögen aufbaut. Mein Händchen für Geld kam zum Vorschein.

November 2016 kam das vorletzte zukunftsweisende Gespräch mit meinem (dann bereits) Mann. Diesmal startete ich: „Schatz, ich werde meinen Vertrag bei der Bäckerei nicht verlängern. Es kostet mich zu viel Zeit, dort drin zu stehen für kleines Geld. Ich kann hier im Internet mehr verdienen, wenn ich mehr Zeit investieren kann. Was sagst Du?“ – Nachdenklich und bedächtig: „Wenn Du Dir sicher bist, dass Du das schaffst, mach das. Ich kann uns aber nur kurz auffangen. Du weißt, wie viel ich verdiene.“ Mein Mann war zu der Zeit Lkw-Fahrer und unter der Woche auf der Straße. Ich spürte noch einmal in mich hinein und wieder wusste ich, dass das richtig war. „Ja, das weiß ich. Vertrau mir. Ich danke Dir!“

Ich habe mein Wort gehalten und Stück für Stück mein Netzwerk und meine Umsätze weiter ausgebaut. Obwohl noch immer viele Geschäfte nicht für die Dauer gemacht waren, hatte ich durch Fleiß und Beharrlichkeit immer mehr Geld, als ich eingesetzt hatte.

Zu dieser Zeit begann ich, meinem Mann von meinen langgehegten Träumen vom Auswandern zu erzählen. Wir fingen an, Ideen zu sammeln, wo und wovon wir leben wollten. Kanada war im ernsthaften Gespräch, Australien, irgendwo in Europa. Auch der Kauf eines Wohnmobils stand realistisch zur Wahl. Im August 2017 buchte ich kurzerhand ein Gespräch mit einem bekannten Dauer-Reisenden, der mit seinem Wissen um Reisen & Freiheit sein Geld verdient. Nachdem er zugehört hatte, was wir uns vorstellten, empfahl er uns, uns näher mit Zypern zu beschäftigen. Zypern!? Ach ja, das gibt´s ja auch. Sechs Wochen später standen wir mit beiden Beinen auf zyprischem Boden. Wir hatten kurzerhand unseren Urlaub nach Zypern verlegt. Und so wie Du es sicher auch kennst, geschah es mit uns: Wenn etwas richtig ist, öffnet sich das Herz und sagt Ja!

In dieser Zeit brachte ich bereits genau so viel Geld nach Hause wie mein Mann und so war sein Vertrauen in mich und meine Geschäfte so groß, dass das letzte zukunftsweisende Gespräch nur noch folgerichtig war: „Na, was sagst Du? – (planschend im oktoberwarmen Mittelmeer) – Könntest Du Dir vorstellen, mit mir hier zu leben und wann immer Du Lust hast, im Meer baden zu gehen?“ – Lachend und noch etwas verschämt grinsend bekam ich zurück: „Klar doch. Wenn Du mir garantierst, dass Du das bezahlen kannst.“  – Platsch! Wasser ins Gesicht. – „Nö, kann ich nicht. Aber es gibt eh keine Garantien. Keine Sicherheit. Nur Gewohnheit. Vertraust Du mir?“ – „Ja.“ – „Okay. Dann ist es also Zypern.“

Noch am letzten Tag des Jahres 2017 kündigten wir unsere Wohnung, mein Mann seinen Job, wir verkauften und verschenkten, was wir nicht mitnahmen und wanderten am 22. März 2018 nach Zypern aus. Wir nahmen noch ein riesen Event in Dubai mit und flogen dann von Dubai direkt nach Larnaka.

Hier auf Zypern, mit der Auswanderung, begann das richtige Leben. Es öffneten sich Türen, von denen ich nicht wusste, wo ich nach ihnen hätte suchen sollen. Ich wurde das erste Mal interviewt und startete einen bis jetzt anhaltenden Wachstums- und Entwicklungs-Zyklus. Ich traf herrliche Menschen, wie z.B. Cindy und Dominik, Max und Martin, Christoph und Jens und Bianka. Die erstaunliche Erkenntnis: Obwohl wir alle Deutsche sind, hätte eine derart erfolgreiche Zusammenarbeit in Deutschland nie funktioniert! Wir alle hatten unter Beweis gestellt, dass wir nicht nur Träumer sind, sonder Macher. Macher im Sinne von sich trauen, den Schritt zu wagen. Alles geben, um uns zu holen, wovon wir träumen.

Im Juli 2018 startete ich mein Branding als Die Kryptopreneurin und bin als diese aufgestellt, um anderen Menschen als Mentorin in diesem interessanten und zukunftsträchtigen Markt Kryptowährungen & Blockchain zu helfen. Und das, ohne so viel Lehrgeld bezahlen zu müssen, wie ich es tat.

Im August 2019 spreche ich auf einem spirituellen Symposium über Blockchain & Kryptowährungen und deren Auswirkungen auf unsere strukturelle Veränderung der nächsten zwei bis zehn Jahre. Und als Coach zeige ich Menschen die grundlegenden Übungen für Reichtum. Es bleibt also spannend.

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