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Meine Reise in die Freiheit – vom Einzelhandel zum Online-Unternehmen

Meine Reise in die Freiheit – vom Einzelhandel zum Online-Unternehmen

Es ist August 1973, ich spielte gerade mit einer Freundin, als eine Nachbarin kam und zu mir sagte: „Petra, du sollst sofort nach Hause kommen!“ Zögerlich zog ich los, meist bedeutete das nichts Gutes für mich. Als ich heimkam, weinte mein Vater bitterlich in seinem Büro und ich hörte meine Mutter schreien und weinen, mein Vater sagte: „Komm setz dich zu mir, ich muss dir etwas sagen”. Ich hatte Angst, vor dem was nun kommt, da ich meinen Vater noch nie so erlebt hatte. Er weinte weiter und sprach: „Deine Schwester ist jetzt im Himmel, sie kommt nicht mehr zurück zu uns, sie ist tot.”

Damals hatten meine Eltern ein Polizei-Erholungsheim und einer der Gäste verursachte, betrunken wie sie war, einen tödlichen Autounfall, in den meine Schwester verwickelt war. Kurz darauf verloren meine Eltern auch das erste Mal ihre Existenz, man hatte ihnen gekündigt. Als mittleres Kind war ich plötzlich die Große und hatte von diesem Tag an den ganzen Frust und die Ohnmacht meines Vaters zu tragen.

Insgesamt zogen wir über 30 Mal um, manchmal wechselte ich zweimal im Jahr die Schule, blieb nie lange an einem Ort, solange ich im Haus meiner Eltern lebte. Viermal musste ich mitansehen, wie er seine komplette Existenz verlor, vor dem absoluten Nichts stand. Er war großartig darin, ein Geschäft aufzubauen, doch dann zog er immer wieder Menschen in sein Leben, die ihn betrogen und er verlor alles. Mir war damals schon klar, so sollte mein Leben niemals aussehen, es war immer nur hart und ein Kampf, geprägt von Verlust, begleitet mit Rückschlägen und sehr vielen Tränen. In dem Moment, als ich 18 wurde, zog ich aus und nahm mein Leben selbst in die Hand.

Im Sommer 1991, mein Vater wollte seine gutgehende Firma seinem Sohn übergeben, er wollte aber nicht. Ich schon (wir hatten mittlerweile ein brauchbares Verhältnis), doch mein Vater hatte mir lebenslänglich nicht besonders viel zugetraut, das bekam ich auch täglich zu hören und zu spüren, also lehnte er lachend ab. Doch von klein auf begleitete mich ein Traum, frei und selbstbestimmt zu sein. Das oftmals bittere, arme Leben meiner Eltern, geprägt von Frust und Leid, wollte ich auf gar keinen Fall wiederholen und ich wollte eine großartige Unternehmerin werden.

Deshalb konnte mich das nicht aufhalten, dann kommt dieser “Jetzt erst recht”-Effekt zum Tragen, was der kann – kann ich schon längst. Kennst du das?

Also schnappte ich mir die “Gelben Seiten” und fing an, zu telefonieren. Es dauerte nicht lange und ich hatte Termine, kam ins Geschäft und startete ohne großartige Ahnung in die Lohnverpackungsbranche, kurz gesagt: Es wird alles von Hand verarbeitet und verpackt, designt, was Maschinen noch nicht erledigen können, also so eine typische Mädels-Branche :). Meine Firma florierte schnell und ich hatte sehr hohe fünfstellige Umsätze im Monat.

Ein Jahrzehnt später trennte ich mich von meinem Mann, überließ ihm Haus und Hof und verlor dadurch auch den Produktionsstandort. Ich wollte es zukünftig anders organisieren, weil ich in ein Reihenhaus zog und Platz nicht vorhanden war. Also schnappte ich mir mal wieder die Gelben Seiten, nahezu 2000 Neins musste ich mir anhören, bis die passenden Aufträge vorhanden waren und wieder florierte es und ich behielt meine Unabhängigkeit.

Doch schon wenige Jahre danach beschlossen die auftraggebenden Firmen ins benachbarte Ausland zu gehen, ich ahnte, dass dies mein unternehmerisches Ende bedeutete. Ich suchte nach Lösungen. Da hatte ich doch mal gehört, mach dein Hobby zum Beruf, gesagt getan, es war 1999 und ich eröffnete einen Bastelladen im Wald (ja, mein heutiges Haus liegt tatsächlich im Wald). Das war schon ziemlich gut, also wollte ich mehr und eröffnete kurzerhand ein Einzelhandels-Fachgeschäft im nächsten, größeren Ort. Ich nahm gleich noch Schreibwaren und Bürobedarf mit ins Sortiment, um besser aufgestellt zu sein. Zur Eröffnung sagten die meisten nur mitleidig: “Na mal sehen, wie lange Sie sich hier halten.”

Ich danke euch dafür, dass ist bei mir so ziemlich der Satz, den man nicht verwenden sollte, wie gesagt: „Jetzt erst recht”. Ich hatte natürlich null Ahnung, doch hier kam mein Lerntrieb zum Einsatz. Ich bin totaler Autodidakt. Und weil ich da schon im Internet war und mir klar war, dass dies unsere Zukunft beeinflussen wird, musste natürlich auch noch ein Internetshop her.

Schnell merkte ich, dass man dafür HTML, eine Programmiersprache, können muss. Damals gab es diese Baukasten-Systeme noch nicht, das war kurz nach der BTX-Zeit, in der man mit Hilfe eines quietschenden, pfeifenden Modems seine Verbindungen aufbaute, also als Internetverbindungen noch quietschten, die Älteren unter euch erinnern sich vielleicht, bis man nach fünf Minuten endlich eine Seite aufgebaut hatte. Es gab da natürlich einzelne Fachleute, die so etwas erstellten, aber das war absolut unbezahlbar für mich.

Ich musste programmieren lernen, um einen Online-Shop zu erstellen. Danach musste ich Suchmaschinenoptimierung lernen, um Besucher zu bekommen. Das alles dauerte bei mir vier Jahre in Nachtarbeit (tagsüber war ich im Geschäft).  Alles nur, um ganz wenig im Internet zu verkaufen, aber dafür in die „Informations-Falle“ zu tappen, wie ich sie heute nenne.

Vom Erfolg beflügelt, hatte ich mittlerweile ein zweites Einzelhandels-Fachgeschäft in einer größeren Stadt.  Ich wollte mehr, wusste aber nicht den Ruf meiner Seele zu deuten und dachte, mehr Geld bedeute ein besseres Leben für die Kinder. Alles lief gut, außer dass ich an meiner absoluten Belastungsgrenze war: drei Kinder, Tiere, eine Oma mit Pflegestufe drei, ein Haus mit großem Garten und zwei Geschäfte.

Da brauchte es nicht viel zur Katastrophe und sie kam. Täglich wurde es schlimmer, die Kunden ließen sich beraten und sagten mir frei ins Gesicht, dass sie das im Internet kaufen würden, da sei es billiger. Zu jenem Zeitpunkt fühlte ich mich ohnmächtig gegenüber der Situation. Dadurch hatte ich gar keine Zeit mehr, mich um den Shop zu kümmern. Ich musste kämpfen, meine täglichen Rechnungen zu bezahlen. 16 Geschäfte schlossen für immer die Pforten, in der Straße, in der mein Bastelladen gelegen war. Bevor jemand meinen Laden sah, drehte er frustriert ab, da alles mit braunem Plakatpapier abgeklebt war, niemand kam mehr bis hinter in die Fußgängerzone.

Ich hatte drei Möglichkeiten:

  1. Mit dem zweiten Laden in der Stadt umziehen und mit Fixkosten in Höhe von 16.000 Euro von vorne zu beginnen,
  2. alles so zu lassen und pleitezugehen,
  3. oder meinen Hintern zu retten und mit einem blauen Auge raus aus der Geschichte zu kommen.

Ich analysierte meinen Ist-Zustand, der war nämlich erbärmlich und beschloss, den Cut zu machen. Ich entschloss mich für das blaue Auge und schloss im neuen Laden die Pforten. Und behielt meinen ersten, kleinen auf dem Land…

Es bedeutete, mit dem kleinen, ersten Laden weiterzumachen und 150.000 € Schulden abzubauen.

Es war der härteste Weg, den ich gewählt hatte. Es folgten acht Jahre Überlebenskampf mit der täglichen Frage, wie bekomme ich die Butter aufs Brot, denn alles was hereinkam, floss an die Bank.

Als der Laden zu war, leer und ausgeräumt, kam der große Zusammenbruch. Ich wurde krank, richtig krank, depressiv. Ich zog mich sozial komplett aus dem Leben zurück. In den ersten Monaten stand ich oft erst gar nicht mehr auf. Meine Familie sah hilflos zu. Wäre mein Mann damals nicht schon Frührentner gewesen und hätte den Laden gemacht, wäre der zweite sicher auch verloren gewesen. Ich fiel in ein Loch und war kurz vor der Pleite. Die Lage war aussichtslos und ich habe mich unendlich geschämt über dieses Versagen. Ich war schließlich verantwortlich für alle unsere Sorgen.

Langsam kehrte mein Kampfgeist zurück und ich begann, Tag und Nacht nach Lösungen zu suchen. Ich kaufte mit dem letzten Geld E-Books und Kurse, nichts brachte mich wirklich weiter, das bisschen Geld, das noch da war, investierte ich nach und nach im Internet für Seminare, Kurse und Coachings. Ich machte sogar eine Ausbildung als Webmaster für CMS-Systeme, weil ich einfach immer an das Internet geglaubt habe. Sobald ich Geld einnahm, gab ich es für noch mehr Informationen aus.

Ich hatte aber immer das Gefühl, nur Brotkrümel an Informationen zu erhalten, um dann das nächste kaufen zu müssen. Vielleicht kennst du das Gefühl? Es war aber nicht so, mir fehlten lediglich der Fokus und die Reihenfolge. Ich saß in der Informations-Falle fest und ich weiß, dass es vielen Lesern hier ebenso ergeht oder ergangen ist…

Dann kam eine Freundin und wollte mir ein Network-Marketing Geschäft zeigen. Ich hatte nicht mal eine Ahnung, was das sein sollte. Es ging um Videokommunikation und eine Videomarketing-Software. Mitleidig schaute ich es mir an, doch dann, klack war ich hellwach, das ist die Lösung meiner Probleme. Ich entdeckte Videomarketing. Total begeistert und mit frisch sprudelnden Ideen begann ich, mich mit Videomarketing zu beschäftigen, ich baute es in meinen Internetshop mit ein und es war sensationell – innerhalb kürzester Zeit machte ich 45 % mehr Umsatz. Zusätzlich bekam ich, ohne etwas dafür zu tun, zwei Kunden über das Videomarketing für das integrierte Network-Marketing-System und ließ mich von der eigentlichen Idee, Videomarketing für mein Business zu verwenden, ablenken. (Network Marketing ist ein Unternehmen. Es verkauft Artikel oder Dienstleistungen direkt an einen Endverbraucher. Es gibt keine Zwischenhändler. Kunden werden bei dieser Form des Marketings dazu angehalten, sich am Vertrieb zu beteiligen und weitere Interessenten und Partner für den Teamaufbau zu finden, an deren Verkäufen und Käufen man prozentual beteiligt wird.)

Aufgrund des Gewinns dieser zwei Kunden ließ ich mich ablenken und konzentrierte mich jetzt, anstatt auf mein Business, auf Network Marketing, zwar verwendete ich die Videokommunikation noch, aber eben nicht mehr für meinen Shop. Heute sage ich zum Glück, denn das zwang mich, mich auch noch mit allen anderen Marketingstrategien auseinanderzusetzen. Ich lernte, wie man einen WordPress-Blog erstellt, wie man richtig bloggt, beschäftigte mich damit, Videos zu erstellen, Apps zu bauen, Video-Newsletter zu schreiben, PowerPoint-Präsentationen als Videos zu benutzen und Videoinhalte zu erstellen.

Das ganze dauerte ca. vier Jahre lang, dabei habe ich nie meinen kleinen Laden vergessen. Ich experimentierte mittlerweile auch hier wieder fleißig herum, weil ich eines erkannt hatte: Entweder hatten andere Einzelhändler, Handwerker und befreundete Dienstleister die gleichen Probleme wie ich. Oder sie sahen das Internet als Feind an und erkannten nicht mal ansatzweise, welche Chance sie vergeben.

Durch mein fröhliches Herumexperimentieren mit wirklich allem, was der Markt hergibt, fragten sie mich, was ich da machen würde und so half ich den ersten bei der Umsetzung und ich erkannte, dass der kleine Laden mich nicht mehr glücklich macht.

Doch was mich glücklich machte, war die Arbeit mit Unternehmer/innen, ihnen zu zeigen, was möglich ist. Ihnen eine Freiheit zu schenken, die ich zwar jahrelang selbst gesucht hatte, aber nie mit meinem Laden erreicht hatte und auch nie allein nur mit dem Laden erreichen würde. Im Gegenteil, ich hatte mir ein echtes Gefängnis gebaut durch die Konstellation mit der Post und Postbank, (diese war mittlerweile integriert im Geschäft) konnte ich niemals Urlaub machen, war immer präsent.

Aber mit dieser neuen Strategie hätte ich Freude und Freiheit. Mit viel Fokus und all dem Know-how im Kopf startete ich neu und die Geburtsstunde meines ersten, digitalen Produktes entstand, der Ruf nach Freiheit, Reisen, Selbstbestimmung wurde immer größer in mir!

Im September 2017 ging ich dann auf die CD Days, ein Offline-Event von Ralf Schmitz und fragte die Internetmarketer, ob sie mir ein Interview geben würden für einen Online-Kongress. Die Idee dazu hatte ich spontan dort, ich hatte zu dem Zeitpunkt nicht mal eine Ahnung, wie ich das bewerkstelligen sollte.

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Einige sagten spontan zu, das beflügelte mich, aber ich wollte Ralf Schmitz und seine Unterstützung. Er schmetterte mich ab, also fand ich heraus, wo sein Stammtisch ist und ging ebenfalls dorthin, 🙂 ich ließ nicht locker, fragte erneut um seine Teilnahme, bis er nachgab. Er sagte: „Bau mir eine Webseite, wenn sie in Ordnung ist, bin ich dabei”, und er versprach mir noch, dann auch seine E-Mail-Liste zu informieren. Ich baute die Webseite und zeigte sie ihm und seine Worte waren: „Hey, viel besser als ich dachte, ich bin dabei und unterstütze dich.”

Übrigens hielt er Wort und unterstützte mich und machte später dafür Werbung in seiner E-Mail-Liste, ein Versprechen, was übrigens nur ein weiterer Marketer noch einhielt. Total aus dem Häuschen vor Freude begann ich, Interviews zu machen, Videos zu schneiden, Webseiten zu bauen, Zahlungsmöglichkeiten zu integrieren und alles, was dazu gehört. Das war meine Chance raus aus dem Hamsterrad!

Ich setzte dreieinhalb Monate lang Tag und Nacht alles um, bis im Januar 2018 der Kongress startete. Drei Tage vorher hatte ich 55 E-Mail-Adressen gesammelt, ich zitterte vor Angst, war ich doch in der Bringschuld, wollten doch alle Interviewpartner Geld verdienen. Einen Tag vorher kam dann die E-Mail von Ralf, er schrieb an seine Liste und mir ebenfalls. Knurrend eröffnete er, dass ich Riesenmist gebaut hätte, wieso die Seite jetzt so grauenhaft aussehen würde, er würde aber Wort halten und die Einladungsmail senden, es würde mich aber Conversion ohne Ende kosten. Ich saß da und heulte wie ein Schlosshund, der wichtigste von allen hatte mich zerrissen und ich saß immer noch mit 55 Adressen da.

Dann plötzlich 400 E-Mail-Adressen, Schlag auf Schlag 800, 1100 und am nächsten Tag ging es weiter, ich hatte mir nämlich überlegt: „Wo ist meine Zielgruppe?“ Und mein Mann und ich hatten nahezu 1000 Werbegemeinschaften handschriftlich per Post eingeladen und sie kamen, ich platze fast vor Begeisterung und am Ende hatte ich 2600 E-Mail-Adressen. Ich arbeitete Tag und Nacht, elf Tage lang beantwortete ich fast 2000 E-Mails persönlich, stellte Videos online und am Ende hatte ich eine hohe fünfstellige Summe verdient und sieben Coaching-Kunden gewonnen. Ich war total glücklich.

Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich den Laden am selben Tag abgeschlossen, doch mein Mann zitterte bei dem Gedanken. Er hatte Visionen von: „Wir schlafen unter der Brücke.“, er ist nun mal durch und durch Beamter mit hohem Sicherheitsdenken. 🙂 Bis ich ihn schließlich in endlosen Diskussionen überredete, mir und dem Fluss des Lebens einfach mal zu vertrauen. An dem Tag, als er sagte: ”Ja okay, wir schließen das Geschäft”, kam eine Interessentin um die Ecke, die unser Geschäft kaufen wollte, alles war so wunderbar, es fühlte sich großartig an.

Dafür musste ich aber zunächst den Vertrag mit der Post (diese hatten wir zwischenzeitlich ebenfalls im Laden) und das Geschäft kündigen, zwecks der Post-Übernahme (diese prüft erst nach der Kündigung, ob der Nachfolger solvent ist). Beschwingt kündigte ich also die Post und das Ladengeschäft. Nur um kurz darauf zu erfahren, dass die Interessentin wenige Tage später kalte Füße bekommen hatte und das Geschäft nicht kauft. Jetzt stand ich ziemlich blöde da… Nun war der Plan, mit 40.000 bis 50.000 Euro im Rücken zu starten, dahin. Wir beschlossen aber, stark zu bleiben weiter darauf zu vertrauen, dass wir es gemeinsam schaffen, wir haben jetzt März 2019 und seit knapp einem Monat ist der Laden für immer Geschichte.

Das Sprungbrett Coaching zum Aufbau eines digitalen Online-Business ist eingeläutet, ich freue mich, künftig Unternehmer/innen beim Entwickeln von kreativen Strategien zur automatisierten Neukundengewinnung und beim Aufbau und Automatisieren der Marketing-Funnel zu unterstützen, mit ihnen neue Einnahmequellen zu installieren. Dabei habe ich mich darauf fokussiert, bereits vorhandene Ressourcen in neue digitale Produkte und Angebote zu verpacken. Durch den Fokus erhalte ich immer mehr Coaching-Kunden und das beflügelte mich so sehr, dass ich vor nicht einmal vier Wochen meinen Einzelhandel für immer geschlossen habe.

Obwohl ich noch sehr viel Schwankung darin habe, habe ich mal wieder gesagt: ALL OUT. Raus aus dem System Hamsterrad. Das war so ein befreiender Moment. Ich kann ihn gar nicht in Worte fassen. Jetzt bin ich geografisch frei. Ich kann Reisen und arbeiten mit wem, wann und wo ich will. Die Türen dafür gehen gerade nach und nach auf, das nächste große Ziel ist gesetzt, eine eigene Coaching-Insel. Sie ist bereits gefunden, ich arbeite an der Bezahlung. Dieser Ort ist so wundervoll, dass er mir jedes Mal die Tränen in die Augen treibt, es beflügelt mich, auch alle zukünftigen Herausforderungen zu bestehen.

Ich habe gelernt, dass der Weg oft sehr ungerade ist und dass man immer wieder auch abweichen muss, um zum Ziel zu kommen, nichts von deinen Zielen ist in Stein gemeißelt. Lass los, wenn es nicht mehr zu dir passt. Dreimal habe ich bewiesen, dass es irgendwie weitergeht und oft besser als zuvor, obwohl meine Zukunft noch etwas wackelig ist, habe ich den Absprung gewagt. Komme, was wolle. Einige denken jetzt: „Na ja, vielleicht schreibt sie die nächste Geschichte aus dem Karton unter der Brücke.“, ich bin mir sicher, dass ich dabei im Whirlpool auf meiner Insel sitze, wenn du wieder von mir hörst.

Wenn du lebst, um zu arbeiten, was machst du, wenn du mit dem Arbeiten aufhörst?

Ist es nicht Zeit, es anders anzugehen?

 

Lebe mutig

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