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Brave Mädchen kommen in den Himmel – mutige Frauen in die Medien

Brave Mädchen kommen in den Himmel – mutige Frauen in die Medien

Eva Primavesi
Frauen in Medien- The Bold Woman Stories

Brave Mädchen kommen in den Himmel – mutige Frauen in die Medien

 

Der Schock

Meine Karriere begann damals als PR-Newbie in diesem internationalen Konzern als frischgebackene Absolventin der Wirtschaftsuni. Wie jeden Tag las ich die Clippings und die Pressemeldungen über das börsennotierte Unternehmen, die morgens in mein Email-Postfach trudelten. 

Auf einen Schlag wurde mein Kopf heiß und mein Puls fing an zu rasen, mein Herz setzte mehrere Schläge aus. Nach einer ewig langen Schrecksekunde war mein erster Impuls, das PDF, das ich soeben am Computer geöffnet hatte, wieder zu schließen. Ich klickte hektisch, um das Gesehene unsichtbar zu machen. Hoffentlich hatte das niemand außer mir gesehen.

Die Woche davor schickte ich eine typische Pressemitteilung aus, ein standardisierter Text an Redakteure in den Karriere-Ressorts. Du kennst vielleicht diese Job-Splitter, die Auf- und Umsteiger-Rubrik aus den Tages- und Wirtschaftszeitungen, in denen Menschen und ihre neue Jobposition mit kleinem Foto und etwas Text vorgestellt werden.

Genau das war meine Erwartung: ein kleines Fotos mit einem kurzen Text. Dass mir jedoch mein Portrait fast A4 groß entgegenlachte, damit hatte ich nicht gerechnet. „Oh mein Gott, das sieht ja auch der Vorstand. Wie peinlich. Was wird der über mich denken?“, schoss mir durch den Kopf und ich überlegte, ob ich diesen einen Artikel eventuell still und heimlich löschen sollte, damit er in der Vorstandsetage nicht gelesen wird.

In diesem Moment wollte ich am liebsten im Boden versinken.

Warum war das so? Warum konnte ich mich nicht freuen? Es war doch ein mega PR-Erfolg, doch ich genierte mich dafür und hatte Gedanken im Kopf wie „Was werden die anderen dazu sagen?

 

Fleißig, lieb und brav

Ich selber war ein schüchternes und feinfühliges Kind, ich wurde dazu erzogen, brav und folgsam zu sein. Denn wenn man brav ist, sind das die besten Voraussetzungen, um es im Leben leichter zu haben. So war das noch tief verankert in der Gesellschaft, Ende der Siebziger/ Anfang der Achtziger. Ich wette, es ist heute immer noch so.

In der Schule wollte ich nicht großartig auffallen. Daher war ich notenmäßig nie unter den Besten, aber auch nie unter den Schlechtesten. Meine Mitarbeit im Unterricht war mittelmäßig, nur wenn ich die Antwort hundertprozentig wusste, ging mein Arm hinauf. Als Streberin wollte ich nicht gelten und mich blamieren sowieso nicht. 

Ja, und auffallen wollte ich in dem Konzern auch nicht. Nur durch brav arbeiten, brav meine Aufgaben erledigen, durch Fleiß und Durchhaltevermögen auffallen. Der Vorstand sollte groß in die Medien, nicht ich. Ich, wenn, dann nur klein.

Also machte ich brav PR für den Konzern. Schrieb Pressemitteilungen und sendete sie aus. Ich hatte eine große PR-Agentur an meiner Seite, veranstaltete Pressereisen mit Werksbesichtigungen, Pressekonferenzen und lernte, wie Hauptversammlungen organisiert wurden.

Eigentlich war ich im Paradies, denn meine Presseaussendungen wurden gelesen, die Journalisten riefen mich an, um Interviews zu bekommen. Ich traf regelmäßig die Vorstände anderer großer Unternehmen Österreichs, speiste in den edelsten Restaurants, ging in Opernhäusern ein und aus und schüttelte auch kulturellen Größen die Hand.

So traumhaft das klingt, so hart war es für mein sanftes Wesen. Meine Arbeitstage dauerten mindestens 12 Stunden, bei Events dementsprechend länger. Der Ton in der Vorstandsetage war oft rau, Schreiereien und Wutausbrüche keine Seltenheit. Ellenbogen und steife Strukturen waren nichts für meine zarte Seele. Es fiel mir immer schwerer, meine dicke Haut und meine Mauern aufrechtzuerhalten. Ich wollte niemandem mehr beweisen, wie viel ich aushalte. Ich ging, bevor ich daran zerbrach. Meine Eltern konnten meine Entscheidung nicht verstehen. Ein sicherer Job, ein großes Unternehmen, ich konnte dort ja Karriere machen!

Ja, die Karriere. Geprägt von einem Wirtschaftsstudium war ich darauf getrimmt, Karriere zu machen, eine Managementposition anzustreben. Ich zweifelte, ob das das Richtige für mich sei. Ich zweifelte, ob die Strategie, die ich anwandte – immer fleißig, immer brav – die Richtige sei.

 

Wo sind die weiblichen Vorbilder?

Doch wie konnte es richtig sein? Ich sah mich um. Mir fehlten die weiblichen Vorbilder. 

In den Vorstandsetagen gab es kaum Frauen. Die wenigen Frauen, die ich aus den Medien kannte, wirkten, als hätten sie Haare auf den Zähnen. Oder sie gestanden in Interviews, dass sie offiziell einen Werkstatttermin oder Ähnliches vorschoben, wenn sie um 16 Uhr das Büro verließen. In Wirklichkeit holten sie ihre Kinder vom Kindergarten. Sie vermieden so rollende Augen oder eine schlechte Nachrede seitens ihrer männlichen Kollegen.

Auch im mittleren Management erspähte ich wenige Frauen. Und auch die waren extrem taff und zeigten männliche Verhaltensweisen. 

Leben wir in einer Welt, wo Frauen und Weiblichkeit keinen Platz haben? Ist die Wirtschaft so männlich aufgebaut und strukturiert, dass Familienwerte oder gar die Bedürfnisse der Frauen keinen Platz haben? Oder nur auf dem Papier? Und leben wir in einer Wirklichkeit, in der Frauen in den Medien unterrepräsentiert sind?

Wohin also mit meiner Leidenschaft für die Pressearbeit und meinem Wunsch nach Erfolg?

Ich hatte Glück. Obwohl ich es nie wollte, landete ich in einer Non Profit Organisation. Ich habe mich immer als sehr sozial wahrgenommen, aber NGO stand nie auf meiner Liste. So altruistisch habe ich mich nie gesehen! Hallo? Ich habe Wirtschaft studiert! Karriere machen sieht anders aus!

Aber “Lachen und Lebensfreude”, welches sich diese Organisation zur Mission gemacht hatte, hat mich getriggert. Die Gründer hatten eine große Leidenschaft für ihr Tun. Das inspirierte mich. Ihre Vision war noch viel größer und ging weit über das eigentliche Tun hinaus. Ich fühlte mich am richtigen Platz und wollte mit meinem Know How einen Beitrag leisten.

Also schrieb ich Pressemitteilungen und sendete sie aus. Doch es kam keine Resonanz seitens der Medien. Wie jetzt? Echt? Die hundertste Scheckübergabe interessierte niemanden. Anders als bei den großen, bekannten Unternehmen, deren Neuigkeiten von Journalisten gerne gelesen werden, sind die Themen von NGOs nicht so begehrt. 

 

Wie geht jetzt Pressearbeit wirklich?

Mit “herkömmlicher“ Pressearbeit hatte ich keine Chance!

Zudem hatte ich null Budget, keine Agentur, die mich beriet. Dafür Sponsoren im Nacken, die in die Zeitung wollten und demgegenüber Journalisten, die daran einfach nicht interessiert waren.

Ich war frustriert und schockiert, wie wenig erfolgreich meine Pressemitteilungen waren. Aber was war die Alternative? Ich wollte die wahre Ursache und den Grund für das Fehlschlagen meiner „alten“ Vorgehensweise finden und begann, sämtliche Journalisten, die ich von meinem vorherigen Job kannte, zu löchern.

Ich besuchte so oft ich konnte die Redaktionen der wichtigsten Medien und fragte die Journalist*innen: „Was ist es, was du brauchst, damit du über Thema /Person X schreibst?“ Ich staunte, was sie mir dann abends bei einem Bierchen von ihrem Alltag erzählten.

Viele Journalist*innen klagten mir ihr Leid, wie mühsam es doch sei, täglich mehrere hundert E-Mails zu bekommen. E-Mails, die so unsagbar langweilig, marktschreierisch und größtenteils irrelevant für ihren Arbeitsbereich in dem Medium sind. Die meisten davon lesen sie gar nicht, sondern löschen diese ungelesen im großen Stil. Noch nerviger waren zeitgleich die Anrufe von Agenturpraktikanten, die ihnen Produkte und Events stammelnd aufdrücken wollten. Und das genau dann, wenn eine Deadline für die Abgabe eines Artikels im Nacken lag.

Auf der anderen Seite gestalte sich die Suche nach geeigneten Interviewpartnern auch für sie nicht leicht. Vor allem, wenn sie weibliche Expertinnen suchten. Diese schickten meistens ihre männlichen Kollegen vor, weil sie sich ein Interview nicht zutrauten. Aber ganz generell: viele Anfragen bei Experten blieben ohne Antwort. 

Viele gute Artikel wurden deswegen nie publiziert. Ich staunte nicht schlecht und zog meine Lehren daraus.

Pressemitteilungen legte ich ad acta, suchte nach den wirklichen Geschichten und bot sie den Journalisten an. Sie begleiteten mich zu den Krisen-Hotspots dieser Welt. Orte, in denen niemand auf Urlaub fahren wollte: ins Westjordanland, in die Ukraine, in die Flüchtlingslager in Griechenland. 

Bei Pressereisen wie diesen gab es, anders als früher, keinen Champagner, sondern Wasser aus Plastikflaschen, im besten Fall ein Bierchen am Abend. Statt Vier Sterne Hotels, AirBnB Unterkünfte. Statt Haute Cuisine, Streetfood in einem Straßenlokal. 

Endlich stellten sich die PR-Erfolge ein und ich freute mich über doppelseitige Artikel, viele Berichte zu einem Thema, über Fernsehauftritte der Gründer*innen und und und. Ich verstand, wie Medien tickten und was sie wirklich brauchten. Das funktionierte nicht nur in Österreich, sondern auch in den vielen anderen Ländern, in denen ich für Projekte PR machte. Mein persönliches PR-Highlight: ein Artikel über die NGO in Forbes, der prestigeträchtigen Wirtschaftszeitung aus Amerika.

 

War das schon alles?

Mit Mitte 30 wurde ich Mama. Für mich war immer klar, dass ich bald wieder arbeiten gehen möchte; meine PR-Leidenschaft war noch immer ungebrochen. Natürlich Teilzeit, denn ich möchte mein Kind ja auch aufwachsen sehen.

In meiner Eltern-Karenzzeit keimte ein neuer Gedanke auf, der mich nicht mehr losließ. Ich liebte es zu arbeiten, ich wollte die Welt verändern, aber war ein Teilzeitjob in einer NGO die Lösung? War das dann schon alles? Top ausgebildet, ein Wirtschaftsstudium in der Tasche, war’s das jetzt? Ist das schon alles, das ich vom Leben erwarten darf? 

Ich merkte schnell, im Büro fehlte mir die informelle Kommunikation: Das Kaffeetrinken mit den Kolleginnen am Nachmittag war nicht mehr drin, weil ich zum Kindergarten raste. Abendtermine waren mit kleinem Kind zu Hause nur selten wahrnehmbar. Mein unruhig schlafendes Kind hielt mich in der Nacht lange wach und mir fehlte schlichtweg die Energie. Die NGO war ein vorbildlicher Arbeitgeber und war entgegenkommend, wo immer es ging. Dennoch hatte ich selber immer das Gefühl, es fehlt noch was und ich fahre mit angezogener Handbremse. Und gleichzeitig immer wieder der aufkeimende Gedanke, war es das schon? War das schon alles?

Meine Partnerschaft lief nicht gut. Gar nicht gut. Wir trennten uns. Unser Sohn blieb bei mir. Ich arbeitete ja nur Teilzeit.

So stand ich da: alleinerziehend, mit Teilzeitjob trotz Top Ausbildung. Meine Eltern waren enttäuscht – sie hatten sich für mich etwas Besseres gewünscht. Ich war selbst von mir enttäuscht, weil ich anscheinend im Leben nichts auf die Reihe bekam. Mein Ex-Partner war wütend, die Trennung war für ihn auch nicht lustig.

Kurz zusammengefasst: Kein Partner, keine Managementkarriere, kein Wohlstand. Alles das, was ich mir von meinem Leben NICHT wünschte.

Ich konnte wohl nicht mehr tiefer sinken. Wollte ich nicht Leichtigkeit und Spaß in meinem Leben? Was machte mir eigentlich Spaß? Ich wusste es nicht mehr.

In den Monaten darauf fand ich Schritt für Schritt die Puzzlestücke.

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Viel zu arbeiten, brav und fleißig zu sein, hatte mich genau zu diesem Punkt gebracht. Arbeiten, Kind, Haushalt – klar kann ich das stemmen. Ich habe gelernt, brav zu sein, meine Bedürfnisse immer hinten anzustellen, zum Wohle der Partnerschaft, zum Wohle des Kindes, zum Wohle des Arbeitens. Das hat mich im wahrsten Sinne des Wortes gebrochen.

Und ich kannte so viele Frauen, denen es ähnlich ging. Sie steckten zurück, für die Kinder, für den Partner. Sie wussten es nicht besser. Sie befanden sich im Hamsterrad zwischen Arbeitsplatz und Kindergarten, Supermarkt und Herd. Jeder Tag minutiös durchgetaktet. Immer mit Blick auf die Uhr. Im Kopf die immerwährende To Do Liste. Sie akzeptierten es, nur wenig Zeit für sich selbst und ihre Träume zu haben. So ist es halt. 

Ist es wirklich so?

Und da wieder der Gedanke. Der Wunsch, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Wie kann ich das mit kleinem Kind tun? Alleinerziehend? Mit Pressearbeit? Wie kann ich mehr Frauen in die Medien bringen?

 

Meine neue Vision: Frauen zu ermächtigen

Facebook gab mir die Antwort. In Form einer Anzeige für ein Ausbildungsprogramm, wie man ein Online Business aufbaut. Das war Mitte der 2010er Jahre. Da war das Online Business noch in den Kinderschuhen. Das Coaching kostete viel Geld. Mehr als mir lieb war. Ich überlegte lange. Sehr lange. Aber mein Wunsch, mehr zu erreichen im Leben, war größer als mein Sicherheitsbedürfnis.

Ich machte mich nebenbei selbstständig und baute abends und nachts mein Online Business auf. In mir brannte das Feuer, die Ungerechtigkeit, die ich in der Welt sah und die ich selbst von mir kannte, zu verringern. Konkret: die Situation der Frauen. Mussten wir uns immer den unausgesprochenen gesellschaftlichen Regeln fügen? Wer hält uns davon ab, unser Potential zu entfalten? 

Meine Vision entwickelte sich: Frauen mit PR zu ermächtigen. Genau das wollte ich. Unternehmerinnen zeigen, dass sie mit PR ins Rampenlicht treten dürfen – ihre Bekanntheit erhöhen, ihre Expertise in der Öffentlichkeit zeigen, selbstbewusst und selbstsicher, Kunden anziehen! Ich kannte die Macht der Medien und ich kannte die Wirkung der Medien, wenn man als Expertin interviewt wird. 

Wie viele Frauen träumen von einem Artikel in der Zeitung, von einem Interview in einem Podcast, einem Auftritt im Fernsehen? Sehr viele, wie ich merkte! Wie viele trauen sich wirklich, den ersten Schritt in diese Richtung zu setzen? Fast niemand!

Das, was Männern so selbstverständlich und leicht zu gelingen schien, wollte ich Frauen ermöglichen. Brav sein, sich klein machen, entdeckt werden müssen – diese Frauenthemen, die ich von mir kannte, wollte ich entmystifizieren.

Wir Frauen dürfen den Mut haben und uns mit unserer Expertise zeigen! Wir dürfen den WOW-Effekt der Medien für uns nutzen, uns dadurch einen Namen in der Branche machen, bekannt werden. 

Ich liebte die Vorstellung, doch dann musste ich daran denken, wie furchtbar peinlich mir mein erster Artikel mit dem großen Foto von mir war, wie ich mit schwitzenden Händen den Artikel schnell wieder zumachen wollte. OK, Challenge accepted. Auch ich erweitere meine Komfortzone. Anstatt nur anderen zu zeigen, wie sie in die Medien kommen, war ich jetzt dran, ins Rampenlicht zu treten. Also rief ich Journalisten an, um meine Botschaft in die Welt hinauszubringen.

Wenn man heute meinen Namen googelt, dann poppen viele Artikel und Interviews mit mir auf. Vor allem jene in Online Medien. Ich mach das jetzt seit einigen Jahren, immer und immer wieder, denn Pressearbeit wirkt am besten langfristig. Man muss gar nicht viel tun, das dafür jedoch kontinuierlich. Viele Unternehmerinnen finden mich über meine Publikationen, kommen so auf meine Webseite, holen sich mein kostenloses E-Book, registrieren sich für meinen Newsletter oder kontaktieren mich.  

Ich habe mir mittlerweile einen Namen gemacht und mache meine Medien Coachings mit viel Leidenschaft. Ich liebe es, wenn mich meine Kundinnen aufgeregt anrufen, wenn sie einen Interviewtermin mit ihrem Lieblingsmedium haben oder wenn sie ihren Artikel in der Zeitung finden. Ich liebe es, wenn ich merke, meine Vision wird Wirklichkeit. Nachhaltig.

Hast du auch eine Story, die es wert ist erzählt zu werden? 

Hast du etwas richtig tolles erlebt, etwas was außerhalb deiner Komfortzone lag und das nicht 0815 Status Quo war? Willst du damit mal so richtig auf den Tisch hauen und allen Menschen zeigen, was eine Powerfrau in dir steckt?

Und vor allem andere Frauen damit inspirieren?

Oder aber du hast eine schwere Zeit durchlebt, hast alles überstanden und stehst jetzt mit erhobenem Kopf da. Willst du anderen Frauen zeigen, dass alles möglich ist, egal wie ausweglos eine Situation erscheinen mag?

Wir glauben: 

Every Woman has a Story. 

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