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Selbstwert- Kennst du deinen wahren Wert?

Selbstwert- Kennst du deinen wahren Wert?

Anna-Sophie Müller
Selbstwert finden - The Bold Woman

Finde deinen Selbstwert

Selbstwert ist meiner Meinung nach ein großes Wort und in Symbiose mit all den Themen, die zur Selbstliebe beitragen, die Basis deines Lebens.
Die Bedeutung von Selbstwert kann man sich schon sehr gut aus dem Namen herleiten. Was bin ich mir selbst wert?

Warum ist es meiner Meinung nach so bedeutend für dein gesamtes Leben? Wie findest du deinen Selbstwert?

Welchen Wert du dir zuteilst, hat am Ende auch unmittelbaren Einfluss auf deine Selbstliebe, deine Selbstzufriedenheit und dein Selbstbewusstsein. Verkaufst du dich teilweise unter Wert? Denkst du, dass du manche Dinge nicht verdient hast? Fühlst du dich schlecht, wenn dir mehr Geld zur Verfügung steht? Hast du das Gefühl, die ganze Welt verurteilt dich für solche Dinge?

Wenn du dir bewusst bist, welchen Wert du selbst hast, dann kannst du damit optimal arbeiten. Deinen Selbstwert finden ist daher essentiell.

Folgendes Beispiel: Du hast dich nie getraut, deine Meinung zu manchen Themen auszusprechen, weil du dachtest, deine Meinung zählt weniger als die der anderen. Du hast dir nicht sehr viel zugetraut, weil du dachtest, dass du das gar nicht kannst oder dazu gar nicht berechtigt bist. Wer bist du schon, eine Meinung zu x und y zu haben? Wer bist du, dich und deine Arbeitsleistung in den Vordergrund zu drängen? Du bist maßlos unterbezahlt im Vergleich zu deinen Kollegen, aber das wird schon gerechtfertigt sein, oder?

Ich möchte, dass dir bewusst wird, wie viel Macht dir der Selbstwert geben kann. Der wichtigste und erste Schritt dafür ist einfach Klarheit zu haben. Klarheit darüber, wie du deinen Wert einschätzt. Klarheit darüber, ob diese Einstufung gerechtfertigt ist.

Selbstwert - The Bold Woman

So findest du deinen Selbstwert

Um diese Klarheit zu erhalten gibt es unzählige Möglichkeiten. Ich möchte dir für heute einfach mal ein paar Indikatoren mit auf den Weg geben, die ein Anzeichen dafür sein könnten, dass du deinen Wert UNTERSCHÄTZT.

Die folgenden Indikatoren können potentielle FOLGEN deines Selbstwertes sein, d.h. sie treten so ein, weil du deinen Selbstwert zu gering einschätzt. Auf gar keinen Fall sind es URSACHEN oder DEFINITIONEN deines Selbstwertes. Sie bestimmen nicht, welchen Wert du hast. Sie stecken dich in keine Schublade.

  1.       Beziehungsstatus

Davon kann ich persönlich selbst ein Lied singen. Menschen, die sich selbst keinen großen Wert beimessen und deren Selbstliebe auch nicht stabil aufgebaut ist, neigen dazu, Bestätigung, Anerkennung und Liebe in anderen Personen oder potentiellen Partnern zu suchen. Das sind meistens Frauen, die gefühlt von einer Beziehung in die nächste springen und sich in jeden neuen Mann direkt unsterblich verlieben und dann am Ende meist verlassen werden.

Auch ich war so eine Frau! Eine Sache hatten all meine Beziehungen und Liebeleien gemeinsam: Sie haben mich verlassen. Jetzt ratet mal, wem ich die Schuld dafür gegeben habe? Richtig, der Männerwelt. Übrigens, das Muster zieht sich auch in die andere Richtung fort: Die Männer, die von mir abgeschossen wurden (was die wenigstens waren, aber trotzdem), hatten auch eine Gemeinsamkeit – sie waren zu sehr voller Liebe. Sie haben mich damit erdrückt oder ich konnte einfach nicht damit umgehen. Wieso? Meistens dachte ich, dass ich das einfach nicht verdient hätte.

  1.       Dein Kontostand

Kommt dir vielleicht eine der folgenden Situationen bekannt vor?

Es ist gerade mal 2/3 des Monats rum, aber finanziell sieht es jetzt schon ganz schön eng aus, obwohl du sogar einen Bonus von deinem Arbeitgeber bekommen hast. Du fragst dich, wo das ganze Geld hin ist.

Du möchtest dir mal wieder einen richtig schönen Urlaub gönnen und beschließt dafür zu sparen. Du hast sogar schon einiges an Geld zusammen, doch dann kommt das neue iPhone auf den Markt und du überlegst eigentlich schon länger, dir ein neues Handy anzulegen, also plünderst du die Urlaubskasse.

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Du „gönnst“ dir öfter Konsumgüter. Seien es Bücher, Kleidung, diverse Amazon-Bestellungen oder Sonstiges. Die Sachen kosten im Einzelnen ja nicht viel und sie schenken dir immerhin einen kurzen Moment Glück oder nicht?

Erkennst du dich in eine der Aussagen wieder?

Bei allen Beispielen bleibt das Geld nicht wirkliche lange bei dir. Vielleicht hast du auch das Gefühl, du hast es nicht verdient, viel Geld zu besitzen. Es geht ja schließlich allen Menschen so und du siehst wirklich keinen Punkt, den du von deinen Ausgaben streichen könntest.

Das Problem ist, dass viele Menschen mit Konsum eigentlich nur versuchen, sich ein wenig inneren Frieden zu erkaufen. Du hast etwas Neues bestellt, es kommt an, du findest es toll und nach spätestens einer Woche schaust du es meistens nicht mehr an, weil du in der Zeit schon wieder etwas Neues bestellt hast. Wir rennen dem Glück hinterher und vergessen dabei den Moment zu genießen oder einfach mal in uns hinein zu hören, was wir in diesem Moment WIRKLICH brauchen.

Was ich mit den beiden Indikatorbeispielen aufzeigen will ist, dass es sehr wohl Zeichen in deinem Leben gibt, die dir verdeutlichen wollen, wie es dir wirklich geht. Signale, die du falsch interpretierst oder teilweise vielleicht sogar ignorierst. Puzzle-Teile, die zusammengefügt werden möchten.

Als Selbstliebearchitektin arbeite ich immer gern symbolisch mit dem inneren Haus. Vielleicht ist an der ein oder anderen Stelle Wasser unter die Tapete gelaufen und es breitet sich langsam aus. Erst nur in einer Ecke, dann vielleicht eine ganze Wand und irgendwann ist auch das Nachbarzimmer betroffen. Je früher du für dich Signale wahrnimmst, umso geringer werden die Renovierungsarbeiten ausfallen. Umso leichter ist das Problem wieder behoben.

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